Rezension // Die Bucht, die im Mondlicht versank von Lucy Clarke

Gemeinsam mit der Tyrolia Buchhandlung habe ich Die Bucht, die im Mondlicht versank von Lucy Clarke zum Buch des Monats August gemacht. Ich hatte den Roman bei einem Wochenendausflug zum Gardasee dabei und konnte mit dem Lesen kaum aufhören. Gleich im Anschluss an die Lektüre habe ich die Kulisse das Gardasees für ein YouTube-Video genützt – ihr findet das Video am Ende des Beitrags verlinkt.

Inhaltsangabe zu Die Bucht, die im Mondlicht versank

Isla und Sarah sind beste Freundinnen und ihre Kinder Marley und Jacob waren es auch. Ein schweres Schicksal, das bereits sieben Jahre zurückliegt, hat einen Keil zwischen die Familien getrieben, auch wenn sich dies erst nach und nach bemerkbar macht. Marley ist an jenem unglücklichen Tag und Geburtstag von Jacob mit seinem Freund ins Meer gegangen und dort ertrunken. Nur Jacob konnte vom Fischer gerettet werden. Sieben Jahre nach dem Ereigniss kann die Mutter Isla noch immer nicht mit dem Vorfall abschließen. Sie und Sarah sind zwar stets beste Freundinnen, doch Isla hegt ganz tief ein großes Gefühl des Misstrauens. Anlass des erneuten Aufrollens des Vorfalles ist das Verschwinden von Jacob – nun muss auch Mutter Sarah durchmachen, was Isla allzu gut kennt: Die Angst und Vorstellung ohne den eigenen Sohn weiterleben zu müssen. Alle Nachbarn erfahren von dem Verschwinden und können sich an den Fall vor sieben Jahren erinnern – mögliche Zusammenhänge werden in allen Varianten ausgelotet und nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht.

Meine Gedanken zum Roman

Auf dem Buchdeckel steht zwar Roman, jedoch ließt sich das Buch für mich vielmehr wie ein Krimi. Es ist unglaublich spannend und führt den Leser mehrmals hinter das Licht. Ich habe mich öfters dabei erwischt Mutmaßungen zum Ausgang der Geschichte anzustellen und lag leider immer falsch. Die Charaktere sind sehr gut illustriert, aber lassen sich doch nicht ganz einordnen – welche Intentionen hinter den Taten der Figuren stecken, bleibt oftmals verborgen. Auch die Buchgestaltung selbst ist sehr gelungen und ansprechend, in die Irre geführt hat es mich aber auch alle Mal. Ich habe mir einen fluffigen Roman erwartet, der runter geht wie Öl. In der Hinsicht kann ich euch vorwarnen: unterschätzt diesen Roman nicht!

Zur Autorin

Lucy Clarke studierte Englische Literatur an der Universität von Cardiff, bevor sie sich ganz ihrer Karriere als Schriftstellerin widmete. Ihre Romane erobern auf der ganzen Welt die Bestsellerlisten. Sie ist passionierte Tagebuchschreiberin und mit einem professionellen Windsurfer verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat und die Liebe zum Meer teilt.

Das Buch wurde mir freundlicherweise von der Tyrolia Buchhandlung zur Verfügung gestellt.

Hier geht’s zum Buch.

5 Kommentare Gib deinen ab

  1. ~*Nina*~ sagt:

    Huhu!

    Ein tolles Buch für den Urlaub! Ich habe bereits „Die Landkarte der Liebe“ von der Autorin gelesen und war damals sehr begeistert. Deshalb habe ich auch „Die Bucht die im Mondlicht versank“ schon auf meinem SuB. Ich bin mega gespannt und hoffe, dass ich erneut positiv überrascht werde. 🙂

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

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    1. Liebe Nina,
      ich hoffe das Buch bleibt nicht allzu lange auf deinem SuB, es ist nämlich wirklich gut!
      Liebe Grüße,
      Evelyn

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  2. Daniela sagt:

    Hallo Evelyn,
    das ist nun der vierte Roman von Lucy Clarke, den ich lese. Ich bin schon sehr gespannt, da ich die anderen Bücher alle sehr großartig fand. Was für eine tolle Autorin! Die Geschichten sind fesselnd bis zum Schluss und irgendwie kann man das Ende nie erahnen. Ich zumindest war immer total überrascht.

    Dass Frau Clarke das Meer liebt wundert mich nicht, ich finde, man kann beim Lesen den Ocean förmlich riechen.

    Liebe Grüße
    Daniela

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    1. Liebe Daniela,
      bin da ganz deiner Meinung! Ich habe mir das Ende auch wirklich nicht so erwartet. Ganz viel Spaß beim Lesen!
      Liebe Grüße,
      Evelyn

      Gefällt mir

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