Book or E-book reader, that is the question?

Der Hype um den E-Book Reader ist vorbei und dieses Gefühl auch einen haben zu müssen, wenn alle plötzlich um dich herum so ein Teil besitzen, dürfte auch an Intensität verloren haben. Die Frage ist ob sich dieses System bewährt oder ob das Gefühl ein Buch in der Hand zu halten unvergleichbar bleibt?

Hier einige Pro und Contras von mir, die 2 E-reader hatte, aber nun keinen mehr besitzt, aber sich vielleicht doch noch einen zu Weihnachten wünscht.

Beginnen wir mit den positiven Seiten der technischen Version. Viele Klassiker sind kostenlos zum Download verfügbar und die E-Books Versionen sind um einige Euros günstiger als die Druckexemplare. Wer gern abends liest hat keine Probleme mit dem Licht und muss auch nicht bei jedem Umblättern die Liegeseite wechseln – einmal rechts, nächste Seite, einmal links. Du bist im Urlaub und willst nicht noch mehr Koffervolumen verschwenden, dann gehört er in dein Handgepäck. Was passiert aber, wenn du dein Buch zu Ende gelesen hast? Das sharing Konzept ist hier nicht anwendbar, denn du hast kein Buch, das du gegeben falls mal verleihen kannst oder sogar am (online) Flohmarkt verkaufen könntest. Andererseits hast du das Buch für dich gekauft und kannst es ja trotzdem again and again lesen. Doch die Ästhetik im Bücherregal der gebundenen Ausgaben oder der Taschenbücher mit Buchübergreifenden Grafiken ist super! Auch markiere ich gerne schöne Textpassagen und klebe ein Post-It rein, wobei neueste Versionen von E-Readern bestimmt eine Lesezeichenfunktion anbieten. Du bist ein bookaholic, aber die Wohnung ist winzige, dann ist das E-book wiederum ideal. Wie ist es aber mit dem räumlichen Denken, bei einem E-book kann ich mit den Fingern nicht zeigen wie dick das Buch war, das ich gelesen habe. Ein kleines aber wichtiges Detail. Auch was die Vielfalt betrifft mit dem Slogan „über xy Bücher auf einem Gerät“ – gelesen wird nur eines, sonst kommt es zu üblen Verwechslungen. Unterwegs liest man mit dem E-Book Reader diskreter, es kann keiner sehen was man liest, doch müssen wir uns heute noch davor schämen was wir lesen? Hände hoch wer in der Öffentlichkeit Shades of Grey gelesen hat.

Ob das technische Gerät das Buch jemals verdrängt bezweifle ich und sollte es tatsächlich soweit kommen, gibt es bestimmt wieder eine Retrophase wie auch jetzt die Polaroid Kamera sein Comeback feiert. Wir werden uns wohl in der Mitte treffen, unterwegs das Gerät, zu Hause im Sessel das echte Buch, mit Tertiäraromen und Blut an den Fingern.

Was seid ihr Team Buch oder Team E-Book Reader?

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Möchtest du mal wieder bei unserer Frage mitmachen? 😉
    https://diebuchblogger.wordpress.com/2015/10/21/diebuchblogger-fragen/
    Vielleicht bekomme ich ja so anregungen für meine Buchwunschliste.
    LG
    Ina

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